Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 16.11.2019

100 000 Euro und eine tolle Gewinnquote

42 Prozent der Bewerber kommen beim Spenden-Adventskalender von Volksbank Allgäu-Oberschwaben und „Schwäbischer Zeitung“ zum Zug

Von Bernd Treffler

Wangen - Der Spenden-Adventskalender von Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) und „Schwäbischer Zeitung“ schüttet auch in diesem Jahr 100 000 Euro an 100 Projekte aus. Welche Vereine und gemeinnützige Organisationen sich diesmal über einen finanziellen Zuschuss freuen dürfen, hat jetzt in Wangen wieder eine Jury von Rathauschefs aus dem Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank entschieden. Die entsprechenden Geldschecks werden am 19. Dezember beim Finale in der Leutkircher Festhalle überreicht.

Wer bekommt 250 Euro, wer eventuell sogar 4000 Euro? Wer wird erneut berücksichtigt, wer geht leider leer aus? Und welcher Regionalmarkt der Volksbank darf wie viele Kandidaten für das Mitglieder- oder das SZ-Lesertürchen nominieren? Auch diesmal hatte die aus (Ober-)Bürgermeistern und Rathausvertretern bestehende Jury beim jüngsten Treffen in der Volksbank-Hauptstelle in Wangen die Qual der Wahl. 100 gemeinnützige Projekte galt es zu berücksichtigen, aber insgesamt 249 Bewerbungen waren hierfür eingegangen. Davon entsprachen 239 Bewerbungen den Richtlinien des Spenden-Adventskalenders und kamen damit in die Wertung..

Das ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Rekord aus dem vergangenen Jahr, auf der anderen Seite erhöhen sich damit die Gewinnchancen. „Wo hat man schon eine Gewinnquote von 42 Prozent?“, fragte deshalb VBAO-Vorstandssprecher Josef Hodrus in die Runde. Und zeigte sich „sehr glücklich über das Niveau der diesjährigen Anträge“.

Hodrus sprach zudem von einem „ausgewogenen Verhältnis“ bei den Bewerbungen. Die kamen zum überwiegenden Teil von Musikvereinen (25 Prozent), Sportvereinen und sozialen/kirchlichen Institutionen (jeweils 22 Prozent) sowie von Schulen und Kindergärten mit 20 Prozent. Im Gegensatz zum Vorjahr kamen mit 67 diesmal die meisten Bewerbungen aus dem VBAO-Regionalmarkt Wangen-Lindau, Spitzenreiter bei den Kommunen war abermals der Bereich Wangen-Neuravensburg mit 48 Bewerbungen.

Von der Gewinnsumme in Höhe von 100 000 Euro wird die Hälfte ab dem 1. Dezember über die 20 normalen Adventskalendertürchen mit insgesamt 44 Projekten ausgeschüttet. Im Nikolaustürchen gibt es 10 000 Euro für 20 Spendenempfänger. Beim Heilig-Abend-Türchen, das heuer unter dem Motto „Helfen mit Herz - für die Menschen“ steht, werden 20 Projekte mit insgesamt 20 000 Euro bezuschusst.

Hier sollen vor allem diejenigen unterstützt werden, die krank, behindert oder sozial benachteiligt sind. Beim Mitgliedertürchen können die Mitglieder der Genossenschaftsbank online entscheiden, welches von acht vorgeschlagenen Projekten die höchste Spende erhält. Wer hier die größte Unterstützung erhält, bekommt immerhin 4000 der hier ausgeschütteten 10 000 Euro.

Ähnlich funktioniert es beim SZ-Lesertürchen, hinter dem ebenfalls eine Gesamtsumme von 10 000 Euro steckt: Hier können die Leser der „Schwäbischen Zeitung“ ab dem 16. November mit Original-Coupons abstimmen, welches von den acht vorgeschlagenen Projekten am meisten profitieren soll. Eine Onlineabstimmung ist auch in diesem Jahr möglich. Wer sich über welchen Betrag freuen darf, wird bei der Abschlussveranstaltung des Spenden-Adventskalenders 2019 am Donnerstag, 19. Dezember, in der Leutkircher Festhalle bekanntgegeben. Dort erhalten auch die Vertreter aller anderen bedachten Projekte ihre Spendenschecks.

Eine Abstimmung für das SZ-Lesertürchen ist mit dem Original-Zeitungscoupon oder online unter www.schwäbische.de/spenden-adventskalender möglich.

 

 

 

SZ-Lesertürchen: Das sind die Bewerber und so kann man abstimmen

SZ-Lesertürchen: Das sind die Bewerber und so kann man abstimmen

Mitmachen ist angesagt bei der Vergabe der Preise des SZ-Lesertürchens im Rahmen des Spenden-Adventskalenders 2019 von Volksbank Allgäu-Oberschwaben und „Schwäbischer Zeitung“. Die Anzahl der eingehenden Coupons entscheidet darüber, welches Projekt mit Summen zwischen 250 Euro und 4000 Euro bedacht wird. Die Jury hat acht Projekte nominiert, die nachfolgend anhand der Bewerbungstexte vorgestellt werden.

Lindau: Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Lindau, neues Betreuungsmaterial:

„Unser Material für die SEG-Betreuung ist teilweise veraltet oder unvollständig. Da die Beschaffung von Betreuungshängern mit dementsprechenden Material vom Land wieder eingestellt wurde, haben wir uns für die nächsten Jahre vorgenommen, dieses Material samt Hänger eigenständig zu beschaffen, was wir jedoch über Spenden realisieren müssen. Da es immer schwer ist, einen großen Batzen Geld zu beschaffen, wenden wir die sogenannte „Salamitaktik“ an. Wir haben das gesamte Material in Kisten aufgesplittet und versuchen jetzt, Sponsoren für die einzelnen Kisten, welche einen Wert von 250 bis 2500 Euro haben, zu finden.“

Wangen-Neuravensburg: Johann-Andreas-Rauch-Realschule Wangen, Startfinanzierung Schülerbibliothek:

„Auf Initiative eines Neuntklässlers werden wir eine Schülerbibliothek einrichten. Die Planung umfasst ein Computerprogramm zur Verwaltung mit Barcodescanner und eine Bücherliste in Kooperation mit dem örtlichen Buchhandel, sowie einen Bücherflohmarkt im Haus, um eine solide Erstausstattung zu ermöglichen. Außerdem beteiligt ist der Förderverein der Schule, der sich bei der Anschaffung von Möbeln einbringen wird. Wir würden uns über eine Berücksichtigung freuen, da unser Projekt von einem Schüler angestoßen wurde, alle schulischen Beteiligten umfasst, ausschließlich den Schülern zugute kommt und dem Lesen dient.“

Kißlegg: Musikverein Kißlegg, Schließanlage für Probelokal:

„Seit knapp 1,5 Jahren und etlichen geleisteten Arbeitsstunden befinden wir uns in der Renovierung/dem Umbau unseres vereinseigenen Probelokals (Gesamtinvestition circa 200 000 Euro). Da das Probelokal rege von den unterschiedlichsten Personenkreisen (Register des Musikvereins, Jugendblasorchester, Jugendleiter, Gerätewart, Vorstandschaft, Schriftführer, Notenwart, etc.) genutzt wird, möchten wir eine Schließanlage anschaffen. Mit der Unterstützung aus dem Spenden-Adventskalender würden wir die Eingangstüren sowie einzelne Räume mit einem einheitlichen, ausbaubaren und flexiblen Schließsystem ausstatten.“

Vogt: Schalmeien Vogt, Nachwuchsschulung/Jugendarbeit:

„Für drei neue jugendliche Mitglieder benötigen wir unbedingt drei neue Instrumente. Bei einigen Altinstrumenten lohnt sich eine Reparatur nicht, so dass Neuanschaffungen zwingend nötig sind. Für einen positiven Zuschuss wären wir sehr dankbar.“

Bad Wurzach-Arnach: Musikkapelle Ziegelbach, zwei neue Pauken:

„Wir möchten unseren Paukensatz mit derzeit zwei Pauken um zwei neue zu einem kompletten Paukensatz erweitern, da die meisten Konzertstücke vier Pauken erfordern. Bisher haben wir das so gehandhabt, dass wir von befreundeten Vereinen die beiden fehlenden Pauken für die letzten Proben und zum Auftritt ausgeliehen haben. Weil Pauken groß und schwer sind, kann man sich vorstellen, wie beschwerlich der Transport ist. Ganz zu schweigen, dass während der meisten Probezeit der Paukist die fehlenden Pauken gedanklich mitspielen muss. Über eine Unterstützung des Vorhabens würden wir uns freuen.“

Leutkirch: Katholisches Kinder- und Familienzentrum St. Vincenz, 125-Jahr-Feier:

„Wir sind einer der ältesten Kindergärten in Leutkirch. Viele Leutkircherinnen und Leutkircher gingen bei uns ein und aus. Im Januar 2020 werden wir 125 Jahre alt. Dieses Fest wollen wir im Juni 2020 mit allen Ehemaligen und Neugierigen feiern und an dieser Stelle auch etwas zurückgeben.“

Bad Waldsee-Haisterkirch: TG Bad Waldsee, mobile Zeitmessanlage:

„Die grundlegenden Fähigkeiten in der Leichtathletik sind die Sprint-, Reaktions-, und Beschleunigungszeiten. Um unseren Nachwuchs optimal für den Wettkampfsport auszubilden, möchten wir eine mobile Zeitmessanlage anschaffen. Mit dieser Anlage können wir wichtige Details jedes Einzelnen erfassen, was mit einer klassischen Stoppuhr nicht möglich ist. Eine schnelle Auswertung und die umgehende Korrektur durch den Trainer sind ein weiterer Vorteil dieses Anlagensystems. Ebenso können wir die Anlage in der Kinderleichtathletik einsetzen und damit verschiedene Kinder und Teams kindgerecht vergleichen.“

Wolfegg: Förderverein Grundschule Wolfegg, Erzählfiguren für den Unterricht:

„In der Grundschule sind die biblischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments ein wichtiger Bestandteil des Religionsunterrichts. Sie geben eine Orientierung zum friedvollen Miteinander und tragen zur Entfaltung von eigenverantwortlich handelnden Personen im christlichen Kontext bei. Die Schule möchte biblische Erzählfiguren, auch Egli-Figuren genannt, einsetzen. Sie sind ungefähr 30 Zentimeter groß, mit Naturstoffen bekleidet und beweglich. Durch Veränderung von Haltung, Gebärde und Kleidung können sie immer neue Personen darstellen. Die Figuren helfen, die Bibeltexte besser zu verstehen und kosten jeweils etwa 120 Euro.“

So wird abgestimmt:

Der Abstimmungscoupon erscheint samstags in der SZ am 16., 23. und 30. November. Außerdem erscheint dieser am Mittwoch, 20. November, im Südfinder. Für die Abgabe zählen nur Originale, keine Kopien. Coupons senden Sie bitte an Schwäbische Zeitung, SpendenAdventskalender 2019, Marktstraße 27,

88299 Leutkirch oder werfen diese in einer der SZ-Geschäftsstellen ein. Abgabe-/Einsendeschluss für die Lesercoupons ist der 8. Dezember. In diesem Jahr gibt es wieder zusätzlich die Möglichkeit einer Onlineabstimmung unter www.schwäbische.de/spenden-adventskalender.

VBAO-Vorstandssprecher Josef Hodrus (2.v.l.) und Tobias Pearman, Geschäftsführer der SZ Leutkirch (2.v.r.), freuen sich mit den Vertretern der Kommunen und der Volksbank, mit dem Spenden-Adventskalender 2019 wieder 100 000 Euro ausschütten zu können. Foto: bee

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 23.12.2020

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