Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 17.10.2019

Schon über 80 Bewerbungen eingegangen

Spenden-Adventskalender läuft gut an - meiste Bewerbungen bisher aus Wangen

Von Patrick Müller

Leutkirch - Mit dem Spenden-Adventskalender der Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) und der „Schwäbischen Zeitung“ werden Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Institutionen im Geschäftsgebiet der Volksbank mit insgesamt 100 000 Euro unterstützt. Noch bis Sonntag, 27. Oktober, läuft die Bewerbungsphase. Über 80 Bewerbungen sind bereits eingegangen.

„Es sieht gut aus“, freut sich Josef Hodrus, Vorstandssprecher der Volksbank, mit Blick auf die über 80 Bewerbungen, die bereits eingegangen seien. Die meisten davon würden bisher aus Wangen, Leutkirch und Bad Waldsee kommen. Da damit bereits deutlich mehr Bewerbungen als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt eingegangen sind, ist Hodrus optimistisch, in diesem Jahr eventuell sogar die Marke von 300 Bewerbungen zu knacken. Im vergangenen Jahr waren es 272 Anträge. Bei 100 zu vergebenden Spenden sei die Gewinnquote mit 1:3 aber auch dann noch sehr hoch, so Hodrus. Bewerber, die beim Spenden-Adventskalender nicht zum Zuge kommen, hätten im nächsten Jahr trotzdem die Möglichkeit, über die Crowdfounding-Plattform der Bank für ihr Projekt zu werben.

Erfahrungsgemäß würden die meisten Bewerbungen in der letzten Woche der Bewerbungsfrist kommen, erklärt Hodrus, der nochmals an alle Vereine und gemeinnützige Institutionen appelliert, sich beim nächsten Training oder der nächsten Sitzung nochmal einen Ruck zu geben, und sich mit seinem Projekt zu bewerben. Die Frist dafür läuft noch bis Sonntag, 27. Oktober. Da die Frage in den letzten Tag öfters bei ihnen aufgetaucht sei, betont Hodrus auch nochmals, dass die gemeinnützigen Institutionen kein Konto bei der Bank haben müssen, um sich mit ihrem Projekt bewerben zu können. Jeder aus dem Geschäftsgebiet der VBAO könne mitmachen.

Das Gesamtbudget von 100 000 Euro stammt aus gezeichneten Gewinnsparlosen. Das Geld fließt an 100 Spendenempfänger, die jeweils zwischen 250 und 4000 Euro erhalten. Wie viel in die jeweiligen Orte fließt, hängt davon ab, wie viele Gewinnsparer es dort gibt, erklärt Hodrus. In den kleineren Ortschaften steht so beispielsweise ein Budget von 3000 Euro zur Verfügung, in den größten Städten bis zu 20 000 Euro.

Das Spektrum der bisher eingegangenen Bewerbungen ist breit gefächert. Die Bad Waldseer Sektion des Deutschen Alpenvereins hat zum Beispiel im April rund 450 Bäume auf einem Flurstück gepflanzt und hätte nun dazu gerne eine wetterfeste Tafel, auf der Besucher über die Maßnahme informiert werden. Die Landfrauen Vogt würden sich über einen Zuschuss zu ihrem Backprojekt freuen, zu dem sich regelmäßig Kuchen- und Tortenbäckerinnen zwischen 45 und 92 Jahren treffen. Und der Hornerclub Siggen würde gerne jedem Teilnehmer seines jährlichen Rennens einen kleinen Preis überreichen können, um so noch mehr Fahrer anzuspornen, mitzumachen und die Tradition der Hornerschlitten hochzuhalten.

Unter dem Motto „Helfen mit Herz - für die Menschen“ werden in diesem Jahr beim Heiligabend-Türchen 20 Projekte mit insgesamt 20 000 Euro gefördert. Hier sollen vor allem Personen unterstützt werden, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens sind: Sei es etwa durch Krankheit, Behinderung oder soziale Benachteiligung. „Das kommt sehr gut an“, sagt Hodrus mit Blick auf die Rückmeldungen, die er bisher bekommen habe.

Nach dem Ende der Bewerbungsphase und der Entscheidung der Jury, geht es am 1. Dezember los. Dann wird beim Spenden-Adventskalender in der „Schwäbischen Zeitung“ täglich ein „Türchen“ geöffnet und dadurch die geförderten Projekte bekannt gegeben.

Bewerbungen sind möglich unter www.vbao.de/adventskalender

Josef Hodrus, Vorstandssprecher der Volksbank Allgäu-Oberschwaben, freut sich auf weitere Bewerbungen. Foto: Patrick Müller

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 23.12.2020

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