Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 28.09.2019

100 000 Euro für Projekte in der Region

Vereine und gemeinnützige Einrichtungen können sich für Spenden-Adventskalender bewerben

Von Patrick Müller

Leutkirch - Diesen Samstag, 28. September, fällt der Startschuss für die 13. Auflage des Spenden-Adventskalenders der Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) und der Schwäbischen Zeitung (SZ). 100 Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen im Geschäftsgebiet der VBAO werden bei der Aktion mit insgesamt 100 000 Euro unterstützt. Bis zum Sonntag, 27. Oktober, läuft ab jetzt die Bewerbungsphase, das erste Türchen in der SZ öffnet sich am 1. Dezember.

Rund 760 000 Euro und 860 unterstützte Projekte seit 2007 - der Spenden-Adventskalender der VBAO und der SZ ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der Adventszeit geworden. Auch in diesem Jahr wird es wieder 100 Spendenempfänger mit einer Spendensumme zwischen 250 und 4000 Euro geben. „Es wäre toll, wenn uns in diesem Jahr 300 Bewerbungen erreichen würden“, sagt Josef Hodrus, Vorstandssprecher der VBAO. 2018 gab es 272 Bewerbungen.

Welche Vereine und Organisationen zum Zuge kommen, entscheidet nach der Bewerbungsphase eine Jury, die neben Hodrus und Tobias Pearman, Geschäftsführer der Schwäbischen Zeitung Leutkirch, aus Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Ortsvorstehern der Region besteht. Für die wird es dann ab dem 1. Dezember spannend, wenn in der „Schwäbischen Zeitung“ täglich ein Türchen geöffnet und die geförderten Projekte bekanntgegeben werden. An 20 Tagen werden „normale“ Adventstürchen geöffnet“, bei denen 44 Projekte mit insgesamt 50 000 Euro unterstützt werden.

Außerdem gibt es zusätzlich vier Sondertürchen. Am Nikolaustag erhalten gleich 20 Projekte eine Spende von 500 Euro. Im Vordergrund stehen hier Kindergärten und Schulen. Einen Tag später, am 7. Dezember, wird das „Mitgliedertürchen“ geöffnet. Hier stimmen die inzwischen über 4500 Mitglieder der VBAO im digitalen Mitgliedernetzwerk ab, welches der acht ausgewählten Projekte die höchste Spende erhält. Insgesamt werden hier 10 000 Euro verteilt. Nach dem gleichen Muster funktioniert das „SZ-Lesertürchen“, das am 14. Dezember geöffnet wird. Hier entscheiden die SZ-Leser per Original-Coupon-Einsendung oder Online-Abstimmung. Die höchste Summe an einem Tag wird dann mit dem „Heiligabend-Tüchen“ verteilt: 20 000 Euro für 20 Projekte. Das Motto dafür lautet in diesem Jahr „Helfen mit Herz - für die Menschen“. Damit wolle man gezielt Personen unterstützen, „die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens sind“, erklärt Hodrus. Er denkt dabei an Projekte von Unterstützungseinrichtungen wie etwa Alten- und Pflegeheime, Hospize, Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen.

Das Gesamtbudget von 100 000 Euro stammt von den Gewinnsparlosen der VBAO. Das Prinzip dahinter: Ein solches Los kostet zehn Euro, von denen 7,50 Euro monatlich dem Sparkonto des „Gewinnsparers“ gutgeschrieben werden. Die restlichen 2,50 Euro sind der Spieleinsatz für das monatliche Gewinnspiel der Bank.Von diesem wiederum gehen 25 Prozent, also 63 Cent pro Los, in einen jährlichen Spendentopf, aus dem soziale sowie gemeinnützige Institutionen oder Vereine aus der Region unterstützt werden. Relativ neu, so Hodrus, ist es, dass dies jetzt auch mit dem Fondssparen funktioniert. Mit Blick auf die anhaltende Null-Zins-Politik könne das für viele ein guter Einstieg in die Aktienkultur sein.

Das Geschäftsgebiet der VBAO, aus dem sich Vereine und Institutionen bewerben können, umfasst grob beschrieben das Viereck zwischen Bad Waldsee, Seibranz, Lindau und Isny. Das Spektrum möglicher Fördermaßnahmen ist breit gestreut. Voraussetzung ist allerdings, dass damit neue Projekte angestoßen werden, die nachhaltig Bestand haben. „Wir wollen mit den Spenden etwas Neues schaffen“, erklärt Hodrus.

„Die Spendengelder werden beim Spenden-Adventskalender transparent und auf bestmögliche Weise verteilt. Die Leute werden dazu animiert, sich zu überlegen, wo sie am dringendsten benötigt werden“, betont Pearman. Dazu komme, so Hodrus, dass auch der Zusammenhalt in den Vereinen gestärkt werde, da man sich zusammen überlegen müsse, mit was für einem Projekt man sich bewirbt.

Mitmachen können Vereine und gemeinnützige Institutionen, die Hilfe bei einem bestimmten Projekt brauchen. Anmeldungen sind im Internet möglich unter www.vbao.de/adventskalender

Tobias Pearman (Geschäftsführer Schwäbische Zeitung Leutkirch), Josef Hodrus (Vorstandssprecher Volksbank Allgäu-Oberschwaben) und Franziska Peter (Volksbank Allgäu-Oberschwaben) freuen sich auf den Spenden-Adventskalender. Foto: Patrick Müller

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 23.12.2020

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