Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 05.06.2019

5000 Euro für Spieloasen- und Erlebnisweg

Die Installation der elf Spielgeräte soll laut Plan bis Frühjahr 2020 erfolgen

Von Patrick Müller

Leutkirch - Die Stadt „bespielbar“ machen um die Aufenthaltsattraktivität und Lebensqualität in Leutkirch zu stärken - diese Idee von Cornelia Stotz und weiteren engagierten Leutkircher Bürgerinnen und Bürgern nimmt dank einer weiteren Spende noch mehr Form an. Die Stiftung der Volksbank Allgäu-Oberschwaben unterstützt das Projekt mit einer Spende von 5000 Euro.

Die einzelnen Stationen des „Leutkircher Spieloasen- und Erlebniswegs“ sollen mit Spielgeräten ausgestattet werden, die unterschiedliche alte Berufe verkörpern. Entstanden sei die Idee zum „Spiel-oasen- und Erlebnisweg“, weil derzeit in der historischen Altstadt für Kinder und Jugendliche wenig geboten sei, erklärte Stotz bei der ersten Vorstellung der Idee Ende des letzten Jahres. Zwar gebe es viele Grünflachen und eine schöne Fußgängerzone, aber kaum Plätze, die zum Verweilen einladen, so Stotz.

Mit dieser Idee sind Stotz und ihre Mitstreiterinnen inzwischen auf viele offene Ohren gestoßen. Unter anderem bei der Bürgerstiftung. Deren Vorsitzender Rudolf Dentler lobt den „konkreten Plan“ der Initiatorinnen, der neben der grundsätzlichen Idee frühzeitig auch die Umsetzung beinhaltet habe. Eine Umsetzung, die mit der Spende der Stiftung der Volksbank wieder ein Stückchen näherrückt.

Beim Pressetermin zur Scheckübergabe lobte Stiftungsvorstand Josef Hodrus das große Engagement hinter dem Projekt. Ohne solchen bürgerschaftlichen Einsatz von Leuten, die „etwas mehr machen“, wäre „unsere Gesellschaft ein Stück ärmer“. Ihn persönlich habe das Projekt auch deswegen sehr angesprochen, weil es alte Berufe thematisiert, die teilweise schon in Vergessenheit geraten seien. Die Stiftung der Volksbank fördert unter dem Slogan „Für die Menschen. Für die Heimat“ gezielt junge Menschen auf dem Weg in den Beruf sowie die Heimatregion Allgäu-Oberschwaben. Der generationsübergreifende Erlebnisweg passe dazu perfekt. Die Genossenschaftsbank wird das Projekt auch im Rahmen der geplanten Crowdfundingaktion im Juni weiter begleiten.

Initiatorin Stotz dankte beim Pressetermin auch den beiden anwesenden Vertretern des städtischen Bauamtes, Susanne Bischofberger und Bernhard Schlenker, die das Projekt tatkräftig unterstützen würden. Überhaupt sei sie begeistert, wie viele Leute die Idee unterstützen. So habe sich zum Beispiel auch die katholische Kirche schon bereit erklärt, für eine Station ein passendes Gelände zur Verfügung zu stellen.

Geplant ist, dass die elf Stationen - sechs in der Innenstadt und fünf auf der Wilhelmshöhe - zum nächsten Frühjahr hin installiert werden. Entscheidend dafür ist auch noch, ob der Antrag auf eine Leader-Förderung (SZ berichtete) positiv ausfällt. Die Entscheidung fällt hier laut Stotz am 22. Juli.

Freude über die große Spendensumme (von links): Rudolf Dentler (Bürgerstiftung), Carmen Scheich (Jugend- und Familienbeauftragte), Cornelia Stotz (Projektinitiatorin), Josef Hodrus (Stiftung VBAO), Silvana Schädle (Stiftung VBAO), Bernhard Schlenker (Bauamt) und Susanne Bischofberger (Bauamt). Foto: Patrick Müller

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 13.01.2021

Das könnte Sie auch interessieren

Stiftung der VBAO

Die Stiftung der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG fördert gezielt zwei Bereiche: "Für die MENSCHEN, für die HEIMAT."

mehr