Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 07.05.2019

Forschungslabor zeigt Algenwachstum

Besucher lernen die Kinder- und Jugendakademie in Bad Waldsee bei Mitmachangeboten kennen

Von Rudi Martin

Bad Waldsee - Im neuen Grundschulgebäude des Schulzentrums Döchtbühl hat am Samstagnachmittag reges Leben geherrscht, denn zum „Tag der offenen Akademie“ der Kinder und Jugendakademie Bad Waldsee (Kuja) kamen nicht nur interessierte Eltern sondern etliche Kinder und Jugendliche, die Einblicke in die Akademiewelt gewinnen wollten oder selbst schon zur Schar der jungen „Akademie'lern“ gehörten.

Der Samstag - da schulfrei - ist von den Gegebenheiten her der wichtigste Tag in der Woche für die Kuja, denn da finden die meisten Kursangebote statt. Die werden in der Mehrzahl übrigens auch im Grundschulkomplex der Döchtbühlschule angeboten. Bei einem Rundgang durch das Gebäude konnten sich die Besucher ein Bild davon machen, wie vielfältig und interessant die Kursangebote sind.

20 Kursleiter in der Kuja

Einige der knapp zwanzig Kursleiter boten in Klassenzimmern oder auch im Foyer die Möglichkeit an, sich hautnah über exemplarisch ausgewählte Angebote zu informieren. So konnte beim klassischen Carcasonne- Spiel der Aufbau einer Landschaft wie auch bei Lego-Mindstorms das „Lego-Universum“ erforscht werden. Beispielhaft wurde Kunst und Kreatives erfahrbar gemacht. Wie eine Dampfmaschine funktioniert wurde vorgeführt. Tipps und Kniffe für Schachspieler konnten gewonnen werden. Im Spezialbau der Döchtbühlschule war ein kleines Forschungslabor eingerichtet worden und dort wurde auf eindrucksvolle Weise aufgezeigt, was das Algenwachstum in unseren Gewässern bewirkt und wie es entsteht.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte die pädagogische Leiterin und Geschäftsführerin der Akademie, Silke Straßner, die zahlreichen Gäste. Dazu gehörten die Repräsentanten der Stadt, des Gemeinderats, der Schulbehörde und der Schulleitungen.

Bürgermeister Roland Weinschenk betonte in seinem Grußwort, dass diese Einrichtung, die ja auch überregional sehr gefragt und geschätzt ist, für die Stadt einen ganz hohen Stellenwert habe.

Angebote ab Klasse 5

„Bin ich begabt? Was bedeutet „Begabt-sein“ eigentlich“, so lautete das diesjährige Thema zum einführenden, sehr informativen Vortrag der Kuja-Leiterin Straßner. Fazit: Man muss nicht „hochbegabt“ sein und einen besonderen Intelligenzquotienten nachweisen können, um bei der Bad Waldseer Kuja gefördert zu werden. Hier werden Begabungen in verschiedensten Interessensgebieten geweckt und entfaltet. Interessierte Eltern können für Kinder und Jugendlich ab Klasse 5 Informationen einholen über die Internetadresse www.kuja-bw.de.

Dass auch die Hector-Stiftung für Kinder aus dem Kindergartenbereich und für Grundschüler in Bad Waldsee angesiedelt ist, darf als Glücksfall gewertet werden. Unter Leitung von Angelika Holzmann werden für diese Altersgruppe ebenfalls Kurse verschiedenster Art angeboten. Die Hector-Stiftung kann als ideale Zubringerin zur Kuja gewertet werden.

Getragen wird die Einrichtung mit Fördermitteln von der Stadt Bad Waldsee, dem Regierungspräsidium Tübingen, der Bildungsstiftung Bad Waldsee, der Volksbank Allgäu-Oberschwaben und vom Förderverein der Akademie. Der Förderverein nutzte diesen Tag zur Zusammenkunft, um die anstehenden Wahlen zur Vorstandschaft durchzuführen. Die engagierte Vorsitzende Beate Bürger warb bei den Eltern darum, Mitglied des Fördervereins zu werden.

Wie funktioniert eine Dampfmaschine? Das gab es unter anderem zu entdecken. Foto: Rudi Martin

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 01.02.2021

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