Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 05.04.2019

Coach lehrt: Positives Denken ist Pflicht

Persönlichkeitstrainer überzeugt beim Mitgliederforum der Voba Allgäu-Oberschwaben

Von Rolf Schneider

Leutkirch - „Wem das Wasser zum Hals steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen.“ Die 400 Gäste in der proppenvollen Festhalle lachen lauthals. So hatten sie sich den Hauptredner Jörg Löhr, den erfolgreichen Management- und Persönlichkeitscoach, Buchautor und Ex-Hochleistungssportler, vorgestellt. Löhr, der nach dem Bericht von Vorstandsmitglied Kibele über das nüchterne Zahlenwerk (siehe Infokasten) seinen ganz und gar nicht nüchternen Part absolvierte, tat diesen überzeugend, witzig („Futurologen sind die, die sich kratzen, bevor es juckt“), beschlagen und seriös.

Löhr kommt zwar daher wie der typische Zeitgeist-Erklärer - gertenschlank, kahlrasierter Schädel, dynamisches Auftreten - doch er gibt sich jenseits der „Chakka“-Rufer ganz geerdet. Er verströmt bei aller Rhetorik Überzeugungskraft, Solidität und Eindringlichkeit, schließlich hat er 2013 als Berater den höchst abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten FC Augsburg doch noch in sichere Tabellenregionen geführt und auch ansonsten oft die Segnungen der Veränderung erlebt . „Wir müssen Ja sagen. Es ist sensationell, wie vieles augenblicklich in Bewegung kommt. Erfolg findet im Kopf statt. Wechseln sie ihre limitierenden Überzeugungen.“

Löhrs Sätze prasseln so dicht, dass man manchmal mit dem Nachdenken gar nicht nachkommt, doch die Kernthesen seiner Botschaft setzen sich in den Köpfen der gebannt lauschenden Besucher fest: Immer optimistisch sein. Gerade auch in Zeiten raschester Veränderung und depressiver Zinsentwicklungen. Positives Denken ist Pflicht, Zweifeln Gift. Und Steve Jobs (der verstorbene Apple-Guru) ist das beste Beispiel dafür. Löhr: „Ich denke immer positiv und finde deshalb auch in Augsburg, wo es nur sehr wenige Möglichkeiten gibt, immer einen Parkplatz. Manchmal kostet er 15 Euro.“

„Geld ist ein Hygienefaktor“

Selten hat ein Dozent den Besuchern das Gewinner-Denken so einleuchtend nahegebracht und den „Blickwinkel der Begeisterung“ (Löhr) ans Herz gelegt wie der Hauptredner des Dienstagabends. Auch Löhr hat das Rad natürlich nicht neu erfunden und Kernsätze wie „Wir müssen Menschen fordern, um sie zu fördern“ klingen allzu vertraut, doch seine detaillierten Einsichten überzeugen und sind auch mit praktischen Hinweisen gespickt: Sowohl was das knifflige Thema „Mitarbeitermotivation“ angeht als auch das Bankgeschäft generell: „Gehen Sie vorsichtig mit dem Thema Preis um. Einmal unten, kriegen sie ihn nicht mehr hoch. Geld spielt eine Rolle. Geld ist ein Hygienefaktor.“

Wer wüsste das wohl besser als die monetären Top-Hygieniker der Region, die Führungsmannschaft der erfolgreichen Volksbank Allgäu-Oberschwaben, die den Redner ebenso ausgiebig beklatschte wie das sichtlich überzeugte Publikum. Voba-Regionaldirektor Berthold Natterer, der den Gastredner begrüßte und verabschiedete, sieht am Schluss der gesammelten Thesen sich und die Weltsicht seines Arbeitsgebers vollauf bestätigt: „Da, wo die Volksbank Allgäu-Oberschwaben ist, ist vorne.“ Wo Jörg Löhr ist, sowieso.

Regionalmarktdirektor Berthold Natterer, Redner Löhr, Josef Hodrus, Georg Kibele, Werner Mayer und Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. Foto: Lilli Schneider

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 22.12.2020

Das könnte Sie auch interessieren

Mitgliedschaft

Mitgliedschaft

Als Mitglied sind Sie Teilhaber der Bank und profitieren von zahlreichen Vorteilen.

mehr

Vorteile für Mitglieder

Mitglieder Vorteile

Profitieren Sie von unseren exklusiven Mehrwerten für Mitglieder.

mehr