Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 01.04.2019

Das „Gesicht der Volksbank in Eisenharz“ geht

Engelbert Weber nach 47 Jahren verabschiedet

Von Vera Stiller

Einseharz - Am 1. September 1972 begann er seine Ausbildung bei der Raiffeisenbank Eisenharz-Eglofs, mit 32 Jahren wurde er zum Vorstand bestellt und war maßgeblich an großen Projekten wie beispielsweise dem Neubau des Bankgebäudes in Eisenharz Ende der 80er-Jahre beteiligt. Am Freitagnachmittag wurde Engelbert Weber im Beisein von 75 Gästen verabschiedet.

Vorstandsmitglied Josef Hodrus war es, der mit sehr persönlichen Worten an das erinnerte, was Engelbert Webers berufliches Leben ausmachte. Wobei er zunächst auf den 17-Jährigen schaute, der 1972 mit der Ausbildung bei der Raiba Eisenharz-Eglofs begonnen hatte und dann nach 15 Jahren Vorstand der Raiffeisenbank Argenbühl mit den Hauptaufgaben Passiv- und Dienstleistungsmanagement sowie Kreditbereich wurde. Zudem übertrug man ihm die Personalverantwortung für die Gesamtbank.

Eine weitere Station war das Jahr 2001, als Weber nach der Fusion der Raiba Argenbühl mit der Volksbank Isny Prokura erhielt und die Leitung der Zweigniederlassung Argenbühl übernahm. Immer mehr Verantwortung, so Hodrus, sei dazugekommen, bis 2017 die Fusion zur Volksbank Allgäu-Oberschwaben anstand und Engelbert Weber „Größe bewiesen und sich aus der Führungsebene zurückgezogen hat“.

In dieser langen Zeit habe Weber mit Sachverstand und Fingerspitzengefühl gearbeitet, für jeden ein offenes Ohr gehabt und auch in arbeitsintensiven Momenten das Kollegium mit Witz und Charme zu motivieren gewusst, sagte Josef Hodrus. Und weiter: „Trotz der Verantwortung für seine Geschäftsstelle in Eisenharz hat Weber nie die Belange der Gesamtbank aus den Augen verloren und war deren Repräsentant vor Ort.“

Wie sehr die Einschätzung von Hodrus „Menschen wie du sind etwa Besonderes und sehr, sehr selten“ auf Engelbert Weber zutrifft, das wurde einmal durch die wertschätzenden Worte von Bürgermeister Roland Sauter, zum anderen durch die Beiträge der Kolleginnen und Kollegen deutlich. In einem Video-Beitrag ließen sie „ihren Engel Bert“ noch einmal gebührend hochleben und mit vielen guten Wünschen und so mancher Träne im Knopfloch ziehen.

Oliver Nowak, der am Freitag 48 Jahre alt wurde und jetzt die Geschäftsstelle in Eisenharz übernimmt, bekam von Engelbert Weber jenen Stab überreicht, den er selber einmal erhalten hatte.

Stabübergabe: Engelbert Weber (links) geht in Ruhestand, Oliver Nowak (rechts) wird Geschäftsstellenleiter der Voba in Eisenharz. In der Mitte: Vorstandsmitglied Josef Hodrus. Foto: Stiller

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 22.12.2020

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