Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 30.03.2019

„Wir haben eine gute Vermögens- und Ertragslage“

Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück - 300 Mitglieder kommen zum Forum nach Kißlegg

Von Vera Stiller

Kisslegg - Das zweite von insgesamt acht Foren der Volksbank Allgäu-Oberschwaben hat mehr als 300 Mitglieder in die Turn- und Festhalle nach Kißlegg geführt. Neben dem Rückblick auf das erste Geschäftsjahr nach der Fusion zwischen der Leutkircher Bank und der Volksbank Allgäu-West sowie dem Ausblick auf das bereits begonnene Jahr, stellte Mountainbike-Abenteurer Harald Philipp in seinem Vortrag das Phänomen des „Flows“ vor.

Mit „Sie alle sind Teil der Gemeinschaft und partizipieren am Erfolg der Bank“, begrüßte der Regionalmarktdirektor für den Bereich Isny/Kißlegg, Artur Kling, die Mitglieder. Um dann den Satz zu wiederholen, der über Sinn und Zweck der Volksbanken und Raiffeisenbanken steht: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“

Vorstandsmitglied Werner Mayer erinnerte zu Beginn seiner Ausführungen an den Anfang des Jahres tödlich verunglückten Kollegen Stefan Scheffold und sagte: „Was ich heute berichten darf, das trägt seine Handschrift.“ Aber Mayers Gedanken gingen auch in Richtung Susanne Zentner, die nur wenige Tage später verstorben war und als Immobilienmaklerin „wertvolle Arbeit geleistet hat“.

Dass 2018 ein erfolgreiches Jahr war, in dem die Volksbank Allgäu-Oberschwaben „eine gute Vermögens- und Ertragslage geschaffen hat, um die Zukunft meistern zu können“, davon hörten die Mitglieder ebenso wie von dem vor Augen geführten Selbstverständnis: „Wir sind für die Menschen und für die Heimat da.“

Mit Blick auf die „unendliche Geschichte Brexit“, die von den anderen Europäern mit Staunen wahrgenommen werde, zeigte sich Werner Mayer überzeugt: „Das Drama wird nicht wie Hamlet enden, weil wir immer noch stabile Rahmenbedingungen haben.“

Wie sich das zuvor Gesagte in „Zahlen, Daten und Fakten“ festmachen lässt, das hörte sich dann so an: Mit einer Bilanzsumme von 2,325 Millionen Euro, was einem Plus von 7,3 Prozent entspricht, mit Kundenkrediten von 1,596 Millionen Euro, die sich um 4,3 Prozent erhöht haben, und mit Kundeneinlagen von plus 7,9 Prozent und einer Summe von 1,719 Millionen Euro steht die Voba Allgäu-Oberschwaben unter 171 Volks- und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg auf Platz 14.

Eine stolze Bilanz konnte laut Werner Mayer die „Kernkompetenz der Volksbank“, das Immobiliengeschäft, verzeichnen. Für viele Kunden wurde der Traum von der eigenen Immobile wahr. 185 Objekte konnten für ein Kaufpreisvolumen von 45 Millionen Euro veräußert werden.

Natürlich fielen auch Steuern an. Doch diese verbleiben nach den Worten des Vorstandes „in der Region, wo wir arbeiten.“ Werner Mayer freute sich über die 601 neuen Mitglieder und informierte darüber, dass man jetzt bei insgesamt 53 345 Mitgliedern angelangt sei. Er signalisierte die Ausschüttung einer Dividende für 2018 von vier Prozent.

Eine stolze Bilanz beim Immobiliengeschäft

Natürlich durfte das Thema „Spenden und Sponsoring“ nicht fehlen. Unter dem Strich gingen 545 000 Euro „an ehrenamtlich geführte Vereine und Institutionen“. Auch die Crowdfunding-Plattform hat im vierten Jahr des Bestehens kräftig zugelegt. Insgesamt wurden 791 112 Euro gesammelt, die 24 196 Unterstützungen flossen in 247 Projekte.

Ein auch im nächsten Jahr niedriger Zinssatz, die aufwärtsstrebende Entwicklung der Aktienmärkte und ein Wirtschaftswachstum, das zwar die eine oder die andere schwarze Wolke am Konjunkturhimmel projiziert, aber dennoch in einer „prosperierenden Region“ kaum zu spüren ist, waren die Prognosen für 2019.

„Trotz Trump und Diesel-Affäre blicken wir hinsichtlich unseres Hauses und unserer Mitglieder optimistisch nach vorne“, sagte Mayer.

Zum Abschluss seiner Ausführungen forderte Mayer die Anwesenden auf: „Nehmen Sie uns beim Wort, sprechen Sie mit uns.“ Wie er sich bei allen bedankte, die direkt oder indirekt mit dem Geschäftsbetrieb in 2018 zu tun hatten.

Danach wurde das Unterhaltungsprogramm eröffnet. Harald Philipp, seit 22 Jahren leidenschaftlicher Mountainbiker, unternahm mit der Hilfe von zehn Kurzfilmen eine begeisternde Reise zu den außergewöhnlichsten Landschaften Europas sowie in die Tiefen des menschlichen Gehirns. Wobei er der Frage nachging: „warum Mountainbiken glücklich macht“. Flow, dieser „Endorphine freisetzende Zustand“, habe viel mit einem Bewusstseinszustand zu tun, bei dem Motivation, Herausforderung und Können in einer Balance seien, erläuterte Philipp.

Um den Flow zu erleben, müsse man auch einmal etwas riskieren und aus seiner Komfortzone herauskommen. Zudem „nie mit dem Spielen aufhören, Bauchgefühle zulassen, Ängsten folgen und nicht vor ihnen fliehen und neugierig bleiben“.

Harald Philipp (Mitte) war beim Forum der Voba Allgäu-Oberschwaben zu Gast und sprach über das Phänomen des „Flows“. Die Vorstandsmitglieder (von links) Georg Kibele, Werner Mayer, Artur Kling und Josef Hodrus freuten sich über den Vortrag des Mountainbike-Abenteurers. Foto: Stiller

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 22.12.2020

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