Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 27.03.2019

Voba Allgäu-Oberschwaben nach Fusion sehr erfolgreich

Trotz niedriger Zinsen bei der Volksbank hoher Zuwachs an Kundeneinlagen - Bilanzgewinn ausgeweitet

Von Rudi Heilig

Bad Waldsee - Im großen Festsaal des Erwin-Hymer-Museums in Bad Waldsee hat Anton Sproll, Regionalmarktdirektor der Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO), am Montagabend beim Mitgliederforum der VBAO mehr als 500 Mitglieder und Geschäftsfreunde willkommen geheißen. Neben dem Zahlenwerk, welches das erste gemeinsame Jahr nach der Fusion von Leutkircher Bank und Volksbank Allgäu-West beinhaltete, waren die Besucher auf den Auftritt des „Mentalmagiers“ Andy Häussler fokussiert.

„Die Fusion von zwei sehr gesunden Finanzinstituten zeigt schon im ersten Jahr gute Früchte.“ Mt diesen Worten begann Josef Hodrus seinen Vorstandsbericht. Nach einem Plus um 7,3 Prozent beinhalte die Bilanzsumme nun ein Volumen von über 2,3 Milliarden Euro. Damit rangiere die VBAO unter den 171 Banken im Genossenschaftsverband in ganz Baden-Württemberg auf Platz 14. Er wertete es als größten Erfolgsindikator, dass trotz der weiter andauernden „Niedrigzinsphase“ die Kundeneinlagen um gar 7,9 Prozent auf stolze 1,72 Milliarden Euro kletterten. Im landesweiten Durchschnitt haben die genossenschaftlichen Banken hier eine Steigerung von 5,4 Prozent verzeichnet. Nicht ganz so punkten konnte die VBAO beim Kreditwachstum. Einer Ausweitung von 4,3 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro Volumen stehen im Verbandsvergleich respektable 6,1 Prozent Steigerung gegenüber.

Im ersten Jahr nach der erfolgten Fusion konnte der Verwaltungsaufwand schon um eine Million Euro zurückgefahren werden. Einen um vier Prozent niedrigeren Zinsüberschuss konnten gesteigerte Provisionserträge etwas auffangen. Der Bilanzgewinn von 4,75 Millionen Euro beinhaltet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 4,4 Prozent. Vorbehältlich der Zustimmung der Vertreterversammlung am 3. Juni 2019 dürfen sich 53 345 Mitglieder auf eine vierprozentige Dividende freuen. Gemeinsam mit der R+V-Versicherung gewährt die VBAO in der Aktion „Mitglieder-Plus“ erstmals eine Rückvergütung in Höhe von 35 000 Euro. Die Immobilientochter vermittelte im Berichtsjahr insgesamt 185 Objekte mit einem Kaufpreisvolumen von 45 Millionen Euro.

Ausbildungsmarkt ist leer gefegt

In den sieben Haupt- und 17 Geschäftsstellen der VBAO sind aktuell 451 Personen beschäftigt. Darunter befinden sich 36 junge Menschen in Ausbildung. „Gerne hätten wir noch mehr, doch der Markt ist leider leergefegt“, so Hodrus. 5,01 Millionen Euro wurden an Steuern direkt in der Region bezahlt. An Spenden und Sponsoring sind 545 000 Euro in die Region zurückgeflossen. „Neben diesem Betrag konnten in fünf Jahren über unsere 'Crowdfunding-Plattform' knapp 800 000 Euro für 247 Projekte hauptsächlich an Vereine fließen, damit sind wir an der Spitze in Baden-Württemberg“, ließ Hodrus die Zuhörer wissen.

Neben dem weiteren Ausbau des Immobiliengeschäfts nannte der Vorstandssprecher im Jahresziel ein „Generationenmanagement“. Noch aktiver als bisher sollen die Kunden Beratungsangebote zur Altersvorsorge bis hin zu Erbangelegenheiten erhalten. Besonders auf junge Erwachsene bis 27 Jahre zielt die neue „Free-Card“ ab, eine unter gewissen Voraussetzungen kostenlose Kreditkarte mit weltweitem Service.

Nach dieser Bankinformation erlangte der zweifache Deutsche Meister der Mentalmagie, Andy Häussler, mit „Gedankenwelten“ hohe Aufmerksamkeit und Staunen - dafür bekam er kräftigen Applaus.

Ehrend wurde des ehemaligen Vorstandssprechers Stefan Scheffold gedacht. Sein tragischer Unfalltod am 12. Januar 2019 löste bei seinen drei Kollegen wie auch bei den Mitarbeitern und Kunden große Betroffenheit aus. Im neuen Geschäftsverteilungsplan hat der Aufsichtsrat die Verantwortung des genossenschaftlichen Kreditinstituts den drei Vorständen Josef Hodrus, Georg Kibele und Werner Mayer anvertraut.

Es präsentieren sich (von links): Vorstandssprecher Josef Hodrus, Vorstandsmitglied Georg Kibele, Mentalmagier Andy Häussler, Vorstandsmitglied Werner Mayer und Regionalmarktdirektor Anton Sproll. Foto: Heilig

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 22.12.2020

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