Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 18.02.2019

Ortsbach muss Baugebiet weichen

Gemeinderat macht Weg für Bauplätze in Ziegelbach frei

Von Steffen Lang

Bad Wurzach - Das Baugebiet St. Leonhard in Ziegelbach ist auf dem Weg. Der Gemeinderat stimmte am Montagabend dem Entwurf des Bebauungsplans zu. Er wird nun einen Monat lang öffentlich ausgelegt.

Am südlichen Ortsausgang von Ziegelbach, östlich der Himbacher Straße, sollen dem Entwurf gemäß 34 Bauplätze für Eigenheime und zwei Bauplätze für Mehrfamilienhäuser entstehen. Zufahrten gibt es über die Himbacher und die Oberziegelbacher Straße. Die Himbacher Straße wird ausgebaut, um den Begegnungsverkehr zu gewährleisten. Straßen im Baugebiet sollen 5,80 Meter breit werden, erhalten aber keine Gehwege.

Wie Sachbearbeiter Andreas Haufler im Gemeinderat weiter erläuterte, wird der Ortsbach an den südlichen Rand des Baugebiets und entlang der Himbacher Straße verlegt. Er werde "möglichst naturnah" gestaltet. Ein Versickerungsbecken soll die Niederschläge aufnehmen.

Das Konzept der Stadt sieht drei Gebäudehöhen vor. Im äußeren Ring sind zweigeschossige Gebäude mit zusätzlich bewohnbarem Dachgeschoss möglich. Im Kern des Gebiets sind drei Vollgeschosse plus Dachgeschoss zulässig. Dazu kommen die beiden Mehrfamilienhäuser, die eine gemeinsame Tiefgarage erhalten, mit vier Stockwerken plus Dachgeschoss (Gesamthöhe 13,4 bis 13,8 Meter). Haufler geht davon aus, dass das Denkmalamt diese Höhen wegen der nahestehenden Kirche, einem Kulturdenkmal, kritisieren wird.

Mehrere Stadträte äußerten Bedenken wegen der Zufahrt über die Oberziegelbacher Straße und bedauerten, dass der Bach verlegt werden muss. Eine zweite Ausfahrt sei "dringend angeraten", verteidigte Haufler die Pläne, "und eine andere Möglichkeit als dort gibt es nicht". Die Gewässerverlegung sei mit den Fachbehörden vorab abgesprochen worden.

Das Gebiet werde in einem Zug erschlossen, so Haufler auf eine weitere Frage aus dem Gremium. Die Erschließung werde die Volksbank Allgäu-Oberschwaben übernehmen, der die Hälfte der Grundstücke gehört.

"Wenn alles optimal läuft", also keine aufschiebenden Einwendungen kommen, könnten im Herbst 2020 die ersten Häuser in St. Leonhard gebaut werden.

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 20.01.2021

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