Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 25.05.2018

"Ein toller Kollege und ein richtiger Schaffer"

Nach 37 Jahren als Geschäftsstellenleiter in Arnach verabschiedet sich Franz Fugunt in den Ruhestand

Von Steffen Lang

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe (von links): Vorstand Stefan Scheffold, Franz Fugunt, Andrea Maucher und Regionalleiter Berthold Natterer. Foto: Steffen Lang

Arnach - Franz Fugunt geht in den Ruhestand. 37 Jahre lang war der gebürtige Baindter Geschäftsstellenleiter der Genossenschaftsbank in Arnach. Seine Nachfolgerin ist Andrea Maucher.

Zwei Fusionen erlebte Fugunt in dieser Zeit mit. Aus der Raiffeisenbank Bad Wurzach wurde zunächst die Leutkircher Bank und dann die Volksbank Allgäu-Oberschwaben. Die Raiffeisenbank selbst war kurz vor seinem Eintritt aus einer Fusion hervorgegangen.

Bei seiner Verabschiedung - es beginnt der passive Abschnitt seiner Altersteilzeit - erinnerte sich Fugunt daran, dass Bankkaufmann nicht sein Traumberuf gewesen sei, als er als 14-Jähriger 1971 seine Lehre in Baindt begann. Dort sei er zudem in den ersten Monaten als Lagerist, der auch Briketts und Eierkohlen und in Keller schleppen musste, "missbraucht" worden.

Mit dem Profifußball hat der Kicker des SV Baindt und des SV Weingarten als Jugendlicher geliebäugelt, mit Karl Allgöwer fuhr er oft zu Sichtungslehrgängen. "Aber zum Profi hat's dann doch nicht gereicht", erzählte Fugunt.

Stattdessen zog er 1981 nach Bad Wurzach um, wo er mittlerweile mit Ehefrau Christel in Haidgau lebt. Über Ludwig Brechter, der ein wichtiger Förderer für den jungen Franz Fugunt wurde, kam er zur Raiffeisenbank Bad Wurzach, wo er die Filiale in Arnach übernahm.

Dort habe er sich von Beginn an wohlgefühlt. "Ich hatte ein Team, das gute Erfolge gefeiert hat." Stolz sei er darauf, dass die Geschäftsstelle als erste den Beratungsassistenten etabliert hat. "Ich war kein pflegeleichter Mitarbeiter", gestand er zudem ein, "manchmal bin ich eben ein emotionaler Mensch." Er dankte für die Begleitung in all den Jahren den Weggefährten, vom Vorstand über den Ortsvorsteher bis hin zu Hausmeistern und Reinigungsfrau".

Den Dank an Fugunt sprach im Namen des gesamten Vorstands und des Aufsichtsrats Vorstandsmitglied Stefan Scheffold aus. "Du hast überall für alle dein Bestes gegeben." Er habe Fugunt als Kollege und als Vorstand schätzen gelernt, so Scheffold weiter. "Du warst ein toller Kollege, ein richtiger Schaffer, auf den man sich blind verlassen konnte." Scheffold hob zudem Fugunt hervor als "einer der Vorbilder für Nachwuchsberater und Auszubildende" und als einen Mitarbeiter mit "unvergleichlichem Verantwortungsgefühl und gelebtem Unternehmensinteresse".

"Franz Fugunt war nie etwas zu viel. Er hat intuitiv immer gewusst, wo was anzupacken ist", so das Vorstandsmitglied. Und das konnte Fugunts Nachfolgerin nur bestätigen. Es habe nämlich viel Mühe gekostet, ihn zu überzeugen, dass samstags und sonntags nicht gearbeitet wird.

Als "ungeheuer verlässlichen Partner" bezeichnete Ortsvorsteher Michael Rauneker den künftigen Ruheständler.

"Heute hat's gekribbelt, aber es tut nicht weh", so Franz Fugunt über seine Gefühle am letzten Arbeitstag. Das nächste Projekt hat er schon vor Augen. Als passives Mitglied der Musikkapelle Haidgau (Tochter Katharina ist dort auch Vorstandsmitglied) wird der 62-Jährige in den kommenden Tagen beim Kreismusikfest mitanpacken.

Und die nun ehemaligen Kollegen dürfen sich weiter auf die Erfahrung von Franz Fugunt stützen: "Ruft mich an, wenn was ist. Ich bin daheim", verabschiedete er sich.

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 28.05.2018

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