Schwäbische Zeitung

Presseveröffentlichung vom 08.05.2018

Standortsicherung für drei Millionen Euro

Firma ATE baut in Leutkirch weitere Fertigungshalle - Spatenstich in der Brandenburger Straße

Von Herbert Beck

Spatenstich auf grüner Wiese mit (von links): MdL Raimund Haser, Zimmermann Hans-Peter Klaus, OB Hans-Jörg Henle, Robert Burger (Firma Altenried), Wolfgang Thaler und Wolfgang Merath (beide ATE), Wolfgang Oligmüller (VBAO), Bau-leiter Julian Häfele (Bauinfozentrum Bad Wurzach) und Architekt Thomas Zell. Foto: heb

Leutkirch - Von einem "spannenden Neuabschnitt" der Firma ATE spricht Wolfgang Thaler, einer der Geschäftsführer. Der Spezialist für Spezialantriebe, im Jahr 2000 von vier früheren KaVo-Mitarbeitern gegründet, will noch in diesem Jahr zumindest in Teilen eine neue Fertigungshalle in der Brandenburger Straße in Betrieb nehmen. Am Montag erfolgte der Spatenstich.

Ausgetrockneter Boden auf noch grüner Wiese - es hat gestaubt, als symbolisch die ersten Krumen Erde für die Baugrube in die Luft geschleudert wurden. Dahinter steckt der Erfolgsweg einer Firma, den Thaler so beschreibt: "Wir hatten auch viel Glück, wir arbeiten mit einer guten Stadt zusammen und wir finden gute Rahmenbedingungen vor." Resultat: Vor der anstehenden Erweiterung ist ATE bereits auf knapp 100 Mitarbeiter in Leutkirch angewachsen. Nach der Fertigstellung des dann dritten Gebäudes werden es mehr sein. Rund drei Millionen Euro wird der Neubau mit 2000 Quadratmeter Grundfläche kosten, ein Drittel der Summe wird in neue Maschinen und neue Fertigungsmethoden fließen. "Es bleibt dabei. Wir werden nicht Ware von der Stange liefern, wir werden immer die Nischen mit höchsten Anforderungen abdecken", sagt Thaler.

Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle bringt zum Spatenstich den "roten Punkt" für eine Teilbaufreigabe mit. "Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam Zukunft zu schaffen", sagt er. Hier die findigen Unternehmer, da die Politik, die diese unterstützt. Er kokettiert ein wenig damit, dass zum Fuhrpark der Stadt Leutkirch ein Fahrzeug mit Elektroantrieb "made by ATE" zuverlässig zur Verfügung stehe.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser weist auf einen anderen wichtigen Baustein bei dieser Erweiterung hin. Ein Zehntel der Investitionssumme, je zur Hälfte vom Land und von der EU, werden aus dem Programm "Spitze auf dem Land" nach Leutkirch fließen. Das Hauptkriterium bei der Vergabe der Fördermittel sei, die Technologieführerschaft baden-württembergischer Unternehmen weiterzuentwickeln. "Die Zusage dazu ist ein Nachweis dafür, dass ATE diesem hohen Anspruch gerecht wird", betont Haser. Dass regionale Firmen bei der Planung und auch beim Bau die Verantwortung tragen, sei doppelt wertvoll. Abgewickelt wird das Förderprogramm über die Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO).

Quelle: Presseveröffentlichung | letzte Aktualisierung 20.06.2018

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