Förderprogramme für energiesparende Gebäude

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Möchten Sie in ein energiesparendes Zuhause investieren, um die Energiekosten dauerhaft zu senken und das Klima zu schützen? Dann profitieren Sie seit dem 01.07.2021 von der in Kraft getretenen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-Förderung) mit attraktiven Programmen.

Angeboten werden die Förderprogramme von der staatlichen Förderbank KfW sowie dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ziel ist die Senkung des Primärenergiebedarfes von Gebäuden in Form von Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energien. Die Bundesregierung möchte damit künftig Eigenheimbesitzer und Unternehmen für den Bau von effizienten Gebäuden sowie für energetische Sanierungen belohnen.


Ein zentraler Baustein der BEG-Förderung sind Zuschüsse. Bei Beantragung der Förderung kann selbst gewählt werden, wie diese ausgestaltet sein sollen: Entweder in Form eines Förderkredites mit günstigen Zinsen, den Sie aufgrund des Tilgungszuschusses nicht komplett zurückzahlen müssen oder als direkter Investitionszuschuss, der Ihre Ausgaben bei Einhaltung der Förderbedingungen direkt reduziert.

Eigenheimbesitzer und Unternehmen profitieren von der neuen BEG-Förderung

Die Förderung gilt sowohl für alle Wohngebäude (Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Wohnheime), als auch für alle Nichtwohngebäude (Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser).


Achtung: Die Beantragung für Neubau-Förderungen bei der KfW sind nur noch bis einschließlich 12.01.2022 möglich. Ab Februar 2022 werden die Programme "Effizienzhaus/-gebäude 55, Effizienzhaus/-gebäude 55 Erneuerbare Energien, Effizienzhaus/-gebäude 55 Nachhaltigkeit im Neubau" nicht mehr angeboten und die Förderung insbesondere auf Bestandssanierungen fokussiert.

Die Förderungen im Überblick:

WOHNGEBÄUDE

KfW

  • Energieeffizient Bauen (je Wohneinheit):
    Darlehensbetrag bis zu 150.000,00 €
    Tilgungszuschuss bis zu 37.500,00 €
  • Energieeffizient Sanieren (je Wohneinheit):
    Darlehensbetrag bis zu 150.000,00 €
    Tilgungszuschuss bis zu 75.000,00 €
  • Baubegleitung:
    50,0 % der Baubegleitungskosten, maximale Förderung hängt von der Art der Immobilie und des Vorhabens ab.

BAFA

  • Gebäudehülle bis zu 20,0 %
  • Anlagetechnik bis zu 20,0 %
  • Heizungsanlagen bis zu 35,0 % und bei Austausch Ölheizung zusätzlich bis zu 10,0 %
  • Fachplanung und Baubegleitung: 50,0 %
  • Maximale Förderung bei Sanierungsmaßnahmen bis 60.000,00 € (je Wohneinheit); bei Sanierungsfahrplan (iSFP) zusätzlicher Bonus von 5,0 %

Die von der Bank zur Verfügung gestellten Informationen sind freibleibend und unverbindlich. Die Bank übernimmt insofern keine Haftung. Es werden keine Garantien hinsichtlich Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen.

NICHTWOHNGEBÄUDE

KfW

  • Energieeffizient Bauen:
    Darlehensbetrag bis zu 30,0 Mio. € (2.000,00 € pro qm Nettogrundfläche)
    Tilgungszuschuss bis zu 6,75 Mio. € (max. 22,5 %)
  • Energieeffizient Sanieren:
    Darlehensbetrag bis zu 30,0 Mio. € (2.000,00 € pro qm Nettogrundfläche)
    Tilgungszuschuss bis zu 15,0 Mio. € (max. 50,0 %)
  • Baubegleitung:
    50,0 % der Baubegleitungskosten, maximale Förderung hängt von der Nettogrundfläche der Immobilie und des Vorhabens ab.

BAFA

  • Gebäudehülle bis zu 20,0 %
  • Anlagetechnik (außer Heizung): 20,0 %
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung bis zu 40,0 % und bei Austausch Ölheizung zusätzlich bis zu 10,0 %
  • Heizungsoptimierung: 20,0 %
  • Fachplanung und Baubegleitung: 50,0 %
  • Maximale Förderung bei Sanierungsmaßnahmen bis 15,0 Mio. € (1.000,00 € pro qm Nettogrundfläche)

Die von der Bank zur Verfügung gestellten Informationen sind freibleibend und unverbindlich. Die Bank übernimmt insofern keine Haftung. Es werden keine Garantien hinsichtlich Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen.

Sie planen eine energieeffiziente Maßnahme, wissen aber nicht genau, wo Sie anfangen sollen? Gerne unterstützen Sie unsere Baufinanzierungsberater und Firmenkundenberater, um die Fördermöglichkeiten optimal auszunutzen.

Wichtig: Der Förderantrag muss zwingend vor Beginn der Umsetzung und in der Regel auch vor Abschluss des ersten Liefer- und Leistungsvertrages gestellt werden. Sprechen Sie uns bitte rechtzeitig darauf an.


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